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Die südamerikanische Reise

17. November - 30. Dezember

Eine Ausstellung in der Kunsthalle Arnstadt

Dorsten D. Klauke – Malerei

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Freitag und Sonntag, 14 bis 18 Uhr

Orte.
Orte sind Räume, Zeit.
Der Ort wird sich in der Zeit äußerlich verändern.

Körperlich bin ich Alexander von Humboldt zum ersten Mal vor der Guacharohöhle in Venezuela begegnet.
Ein mannshohes Denkmal, in Bronze gegossen.
Wir schreiben das Jahr 1992. Ich besuchte Venezuela, in guter Gesellschaft, mit meinem Freund Dr. Hartmut Pontius, der damals Leiter des Naturkundemuseums in Erfurt war.
Im Gepäck, Humboldts Buch „Auf Steppen und Strömen Südamerikas“.
Ich war schon als Kind davon besessen, irgendwann Südamerika zu bereisen, fühlte ich mich zu den Schriften Humboldts hingezogen.

Landschaft bei Canaima, Venezuela

Ich bereiste die Orte in Südamerika, die auch Humboldt bereiste:
– die Guacharohöhle in Venezuela
– den Rio Casiguiare
– den Rio Orinoko
– den Rio Atapapo
– den Rio Temi
– die Anden in Ecuador, dort den Chimborazo,
– usw.
Die Idee war klar. Wenn Raum und Zeit, laut Einstein, nicht zu trennen sind, ist der Ort ein Ausgangspunkt für mein Projekt. Auch wenn er sich äußerlich verändert hat.
So fand meine Begegnung mit Alexander von Humboldt statt.
Es sollen Bilder entstehen, ein Treffen außerhalb der Zeit, Zeitsprünge.
Wissenschaft und Kunst gehören  zusammen, sagt Humboldt.
Auch wenn ich einen sehr bescheidenen Beitrag gegenüber dem überragenden Naturwissenschaftler zum Gedenken beitragen kann, bin ich glücklich, ein Bilderbuch zu malen, welches mit den Arbeitsräumen von Alexander von Humboldt zu tun hat.
Dies ist mein Anliegen,

Dorsten Klauke

Details

Beginn:
17. November
Ende:
30. Dezember
Veranstaltungskategorie:
Website:
https://www.kunsthalle-arnstadt.de/2019/11/04/die-suedamerikanische-reise/